28. Mai 2020

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Pflegefall in der Familie: Was gibt es zu beachten?

 

Die Menschen in heutigen Industrienationen wie Deutschland werden zunehmend älter – das ist grundsätzlich sehr positiv. Vor allem, wenn diese Menschen sich auch im Alter noch wohl fühlen. Tatsächlich gibt es heutzutage zum Glück viele Senioren, die bei bester Gesundheit sind und ihren Alltag noch selbstbestimmt gestalten können.
Doch wer heute noch nicht auf Hilfe angewiesen ist, könnte leider schon morgen plötzlich zum Pflegefall werden. Sei es durch einen Sturz oder durch einen Schlaganfall. Und auf einmal ist alles anders. Auch oder besonders die Angehörigen der betroffenen Person stellt die neue Lage vor große Herausforderungen. Wer kümmert sich um das Familienmitglied? Wie hoch werden die Kosten sein? Wie kann ich sichergehen, dass sich die pflegebedürftige Person so wohl wie möglich fühlt?

 

Wer sorgt für die notwendige Betreuung rund um die Uhr?

Viele Angehörige von betreuungsbedürftigen Personen sind nicht in der Lage, selbst für die Betreuung rund um die Uhr zu sorgen. Der Zeitfaktor spielt hier eine große Rolle. Denn viele der Angehörigen sind meist selbst noch berufstätig. Zudem müssen diese oft zusätzlich noch ihre Kinder betreuen und den eigenen Haushalt führen. Da die zu pflegende Person oft auch nicht im gleichen Haushalt lebt, ist alleine die Anfahrt schon mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden. Nicht zu sprechen von der psychischen und auch physischen Belastung, die die Betreuung eines Familienmitgliedes mit sich bringt. Auch diese sollte in keinem Fall unterschätzt werden.

 

Betreuung pflegebedürftiger Personen in gewohntem Umfeld

Eine Unterbringung in einem Pflegeheim kommt für viele aber aus Kostengründen und Sorge um das Wohl des Angehörigen nicht in Frage. Denn in diesem Fall müsste die zu pflegende Person so aus ihrem vertrauten Umfeld gerissen werden, was den gesundheitlichen Zustand und das Wohlbefinden dieser oft noch verschlechtert. Kommt eine Heimunterbringung nicht in Frage, steht noch die häusliche Pflege als alternative Lösung zur Verfügung. Entscheiden sich Angehörige für diese Variante, stellt sich die Frage, wohin sich Betroffene bezüglich einer Seniorenbetreuung wenden können.

 

Häusliche 24-Stunden-Pflege durch Pflegekräfte aus Osteuropa

Die häusliche Pflege durch 24-Stunden-Pflegekräfte, die meist aus Osteuropa stammen, hat sich in den letzten Jahren als kostengünstige Alternative zu Unterbringungskosten in einem Heim etabliert. Das bringt neben der genannten Kosteneinsparung auch den Vorteil mit sich, dass die pflegebedürftige Person weiter in ihren eigenen vier Wänden bleiben kann und nicht der Belastung einer Übersiedlung in ein steriles Heim ausgesetzt werden muss.

Die befürchtete Sprachbarriere zwischen den osteuropäischen Pflegekräften und der zu betreuenden Person bzw. den Angehörigen kann meist schnell überwunden werden, da diese oft schon Vorkenntnisse mitbringen, um sich verständigen zu können. Die Kosten für eine solche Pflegekraft betragen meist um die 2000 Euro pro Monat. Das klingt im ersten Augenblick erschreckend hoch. Hier ist aber zu bedenken, dass etwaige Fördergelder der Pflegekasse und auch steuerliche Vorteile, die eine solche Betreuung mit sich bringt, den Preis noch merklich senken können.

 

24-Stunden-Betreuung für pflegebedürftige Familienmitglieder

Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Solange die Personen sich auch in hohem Alter noch wohl fühlen und ein selbstbestimmtes Leben führen können, ist das sehr positiv. Doch es kann schnell gehen – durch einen Sturz oder einen Schlaganfall – und ein Familienmitglied braucht von einem Tag auf den anderen rund um die Uhr Pflege.

Da heute viele Angehörige von pflegebedürftigen Personen zeitlich nicht in der Lage dazu sind, sich selbst um das Familienmitglied zu kümmern, wird oft auf eine Pflegekraft aus Osteuropa zurückgegriffen. So muss die betroffene Person nicht aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen werden und kann im eigenen Zuhause von einer 24-Stunden-Pflegekraft umsorgt werden. Eine solche Kraft ist zudem günstiger als eine Unterbringung in Pflegeeinrichtungen. Durch Fördergelder und Steuervorteile kann der monatliche Betrag von rund 2000€ so nochmals gesenkt werden.

 

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