22. August 2017

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HWS Syndrom

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Das HWS-Syndrom ist ein Sammelbegriff für Beschwerden welche von der Halswirbelsäule ausgehen oder den Halswirbelsäulenbereich betreffen. Manchmal wird das HWS-Syndrom auch Syndrom der Halswirbelsäule genannt.

Bei dem akuten HWS-Syndrom bzw. Syndrom der Halswirbelsäule liegen meistens sog. myofasziale (Muskeln und deren bindegewebige Hülle betreffende) Ursachen vor. Diese entstehen meistens durch Verletzungen der umgebenden Muskel - und Bandstrukturen.

Ein chronisches HWS-Syndrom entsteht hingegen in erster Linie als Folge von Irritationen, beziehungsweise Störungen der Bandscheiben oder der korrespondierenden Zwischenwirbelgelenke. Diese Irritationen können wiederum auf verschiedene Weisen entstehen. Störungen im Bereich der gelenkigen Wirbelverbindungen werden dabei auch oft sog. "Wirbelblockierungen" genannt. Der Einfachheit halber haben wir für Sie eine Liste der sog. „vertebragener“ (wirbelsäulenbedingter) Schmerzursachen und damit möglicher Ursachen für HWS-Schmerzen zusammengestellt.


Diese Ursachen für Halswirbelsäulenerkrankungen sind:

Degenerative Veränderungen (durch Abnutzung hervorgerufen), z. B.:

- Bandscheibenschäden (Bandscheibenvorwölbung, Bandscheibenvorfall)

Bandscheibenvorwölbung Informationen: Bandscheibenvorwölbung
Bandscheibenvorfall Informationen: Bandscheibenvorfall

- Ligamentäre Insuffizienz (Funktionsstörung von Haltebändern)
- Störung der gelenkigen Wirbelverbindungen
- Knöcherne Veränderungen (Randzacken, Knochenwulste usw.)

Missbildungen:

- angeborene (z. B. Spina bifida, Blockwirbel, Keilwirbel)
- Wachstumsstörung (z.B. Skoliose, Morbus Scheuermann)

Entzündliche Erkrankungen, z. B.:

- Rheumatischer Formenkreis (z.B. Polymyalgia, Morbus Bechterew)
- Infektionserkrankungen (Spondylitis z.B. durch Tbc, Staphylokokken)

Generalisierte Skeletterkrankungen, wie:

- Osteoporose, Osteomalazie
Osteoporose Informationen: Osteoporose

Tumore der Wirbelsäule:

- Primärtumore (hauptsächlich Plasmozytom)
- Metastasen

Traumen (Verletzungen), z.B.:

- Frakturen
- Schleudertrauma (Beschleunigungstrauma, Peitschenschlagsyndrom)

● Defekte, die nicht verletzungsbedingt sind:

- Spondylolyse, Spondylolisthesis


Als HWS-Syndrom wird auch häufiger die sog. Zervikobrachialgie bezeichnet, für welche wiederum manchmal auch der Name „Nacken-Schulter-Arm-Syndrom“ auftaucht. Die Zervikobrachialgie, manche sagen auch Zervikobrachialsyndrom, ist ein Sammelbegriff für Störungen mit unterschiedlichen Ursachen im Bereich von Hals, Schultergürtel und der Arme. Tritt ein Muskelhartspann und dadurch erzwungen eine Fehlhaltung (Schiefhals) auf, so bezeichnet man dies auch als „akute Tortikollis“.

Bei einem HWS-Syndrom klagen die Patienten meistens über Nackenschmerzen welche bis in die Schulter(n), manchmal bis in die Arme und bzw. oder auch in den Hinterkopf (z. T. bis zur Stirn) ausstrahlen können. In den meisten Fällen ist die Muskulatur um die Wirbelsäule verhärtet und häufig lässt sich der Kopf nur noch schmerzhaft eingeschränkt bewegen. Ein typisches Kennzeichen dieser HWS-Beschwerden ist auch eine sog. „Klopfschmerzhaftigkeit über den Dornfortsätzen der Halswirbelsäule“.

Abhängig von der Höhe der HWS-Störung unterscheidet man beim HWS-Syndrom (Syndrom der Halswirbelsäule) drei Varianten:

a) Oberes HWS-Syndrom:
b) Mittleres HWS-Syndrom:
c) Unteres HWS-Syndrom:


Zur Therapie einer HWS-Erkrankung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Deshalb unterscheidet man:

I. Allgemeine Therapieansätze

und

II. Weiterführende Behandlungskonzepte einer Schmerzklinik

Akute HWS-Beschwerden können im Rahmen der hausärztlichen Behandlung (z. T. in Kombination mit Physiotherapie) oder der ambulanten Schmerzpraxis behandelt werden. Werden die HWS-Schmerzen chronisch sollten Sie sich unbedingt an eine erfahrene Schmerzklinik wenden.

I. Allgemeine Therapieansätze

Medikamentöse Schmerztherapie:
Zunächst können beim Syndrom der Halswirbelsäule HWS-Syndrom akut und subakut (vorwiegend) peripher wirkende Analgetika (Schmerzmittel, die am Ort der Schmerzentstehung wirken) eingesetzt werden. Dazu zählen insbesondere langwirkende und magenschonende, nicht steroidale Antirheumatika (Rheumamittel), z. B. Mobec®. Als magenschonend und auch entzündungshemmend gelten auch COX-2 Inhibitoren, wie z. B. Parecoxib (Dynastat®) oder Etoricoxib (Arcoxia®). Allerdings gibt es Anzeichen dass diese Stoffgruppe mit einem Herz-/Kreislauf-Risiko verbunden ist, zumindest bei längerer Therapiedauer. Parecoxib und Etoricoxib könnten sogar wieder vom Markt genommen werden, wie schon andere Mittel dieser Stoffgruppe zuvor. Bei stärkeren, schmerzenden Muskelverspannungen können auch Muskelrelaxanzien (Mittel zur Muskelentspannung) (z. B. Norflex®, Mydocalm®) verordnet werden. Zum Teil sind aber die Schmerzzustände nur mit „zentral wirkenden Analgetika“ (im Gehirn bzw. Rückenmark wirkende Schmerzmittel) (z. B. Tramadol, Valoron N® oder gar Morphin) in den Griff zu kriegen. Grundsätzlich sollte aber, wie bei vielen chronischen Krankheitsbildern, auch beim HWS-Syndrom eine längerfristige Schmerzmittelverordnung vermieden werden, speziell um einer Gewöhnung oder gar Schmerzmittelabhängigkeit vorzubeugen. Die gezielte Kombination mit schmerzdistanzierenden Antidepressiva (eigentlich ein Mittel gegen Depression, wirkt hier aber auch) (z. B. Doxepin, Maprotilin) kann in vielen Fällen helfen die Dosis der Schmerzmittel zu verringern.

Physikalische Therapie:
Die klassische Elektrostimulation kann bei einem HWS-Syndrom bzw. bei Schmerzen im Nackenbereich durchaus eine Beschwerdelinderung herbeiführen. Die transkutane Nervenstimulation mit Niederfrequenzgenerator über Klebeelektroden (T.E.N.S.) hat den Vorteil, daß man sich als Patienten bei Bedarf selbst behandeln kann. Die selbstklebenden Mini-Elektroden werden paarig neben der Halswirbelsäule aufgeklebt. Durch Veränderung der Stimulationsfrequenz und der Elektrodengröße kann die Wirkung individuell optimiert werden.
Eine weitere physikalische Behandlungsmöglichkeit bei Nackenschmerzen ist die oberflächliche Kältetherapie. Man verwendet hierbei einen elektrischen Kaltluftgenerator, dessen Luftstrom eine Temperatur von ca. -10 bis -15 Grad C hat und den Schmerzbereich abkühlt.
Einige Patienten mit einem HWS-Syndrom empfinden allerdings lokale Wärmeapplikationen (Rotlicht) als besser wirksam. Auch Warme Bäder können HWS-Schmerzen lindern.
Die Verordnung von Massagen kann gerade beim HWS-Syndrom sehr wohltuend sein, aber unter schmerztherapeutischen Aspekten sind sie nicht ausreichend. Dagegen ist die heilgymnastische Therapie unverzichtbar, denn meistens ist nur sie geeignet, einen ärztlichen Behandlungserfolg zu sichern und längerfristig zu stabilisieren. Dabei werden die Muskeln neben der Halswirbelsäule trainiert, denn auf Dauer ist nur eine kräftige bzw. suffiziente Muskulatur in der Lage eine statische und dynamische Schwäche des Achsenorgans zu kompensieren. Bei akuten Blockierungen hat auch die manuelle Therapie (Chirotherapie) durchaus gute Erfolge aufzuweisen.
Bei schmerzhaft degenerativen (durch Abnützung hervorgerufenen) Veränderungen der Halswirbelsäule werden auch Röntgenbestrahlung (Thomalske 1991) oder die Magnetfeldtherapie (pulsierende Signaltherapie) empfohlen.

Andere Therapiemaßnahmen:
Der Vollständigkeit halber darf gerade bei HWS-Beschwerden die Akupunktur nicht unerwähnt bleiben.
Wichtig sind zudem individuelle Instruktionen zur richtigen Haltung und zur Vermeidung von übermäßigen Wirbelsäulenbelastungen (funktionelle Ergotherapie). Darüber hinaus sollte der Patienten Übungen zur Lockerung der Muskulatur erlernen. Die Verordnung von Hilfsmitteln, wie z. B. die „Schanzsche Krawatte“, bleiben dem Orthopäden vorbehalten.

II. Spezielle Therapiemöglichkeiten einer Schmerzklinik

Bei anhaltenden Schmerzen im HWS-Bereich sollten rechtzeitig weiterführende Methoden aus dem Bereich der sog. „speziellen Schmerztherapie“ eingesetzt werden. Dabei gilt generell das Motto: Je früher desto besser.

Die spezielle Schmerztherapie ist ein Spezialgebiet mit sehr hohen Anforderungen und setzt große Erfahrungen voraus. Die optimale Therapie länger bestehender, vertebragener Schmerzen erfordert je nach Ursache eine ganz individuelle Kombination von verschiedenen Verfahren der speziellen Schmerztherapie. Dieses Behandlungskonzept bezeichnet man heute als multimodal, d. h., daß verschiedene Therapien aufeinander abgestimmt werden um so das Schmerzproblem ganz gezielt anzugehen. Dabei wird unter Berücksichtigung der Ergebnisse einer speziellen Schmerzdiagnostik, den Befunden der einweisenden Ärzte sowie einer umfassenden Anamnese (Abfragung der individuellen Krankheitsgeschichte) in Zusammenarbeit mit der Patientin bzw. dem Patienten ein ganz persönliches, individuelles Therapiekonzept erarbeitet.

Eine multimodale Therapie hat immer das Ziel, Schmerzfreiheit oder zumindest eine anhaltende, deutliche Schmerzlinderung zu erzielen, möglichst ohne weitere Schmerzmitteleinnahme. Alle Schmerzmedikamente haben Nebenwirkungen und können auf Dauer zu einer Gewöhnung und damit geringeren Wirkung führen, so dass dann die Dosis immer weiter erhöht werden muß. Auch kann es sogar zu einer körperlichen oder psychischen Abhängigkeit kommen, die dann eine Entzugsbehandlung notwendig macht.

Die weiter unten einzeln aufgeführten multimodalen Methoden, spez. die therapeutische Lokalanästhesie, setzen eine sehr gründliche fachärztliche Ausbildung voraus, weshalb sie nur in spezialisierten Einrichtungen angeboten werden können. Für einen optimalen Therapieerfolg ist in der Regel dazu ein mehrwöchiger Aufenthalt in einer Schmerzklinik notwendig.

Zu Beginn einer stationären Schmerzbehandlung sollte eine sog. Analgetikatestung durchgeführt werden, um den Patienten bei einem evtl. weiteren Bedarf ein Medikament anbieten zu können, das bei möglichst geringer Dosierung (und damit auch geringen Nebenwirkungen) eine optimale Wirkung entfaltet.

Weiterführende Behandlungskonzepte einer Schmerzklinik sind:

1. Therapeutische Lokalanästhesie (Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel):

Eine sehr wirksame Alternative, ohne jedes Gewöhnungs- oder Suchtpotential, ist die therapeutische Lokalanästhesie mit einem langwirkenden örtlichen Betäubungsmittel (z. B. Bupivacain) in Form von örtlichen Betäubungen und Nervenblockaden, angewendet als Infiltrative Lokalanästhesie:

• Die einfachste diesbezügliche Therapie besteht in der örtlichen Infiltration der meist verspannten, an die Wirbelsäule angrenzenden Muskulatur. Je nach segmentaler Ausdehnung reichen ca. 5-10 ml Bupivacain 0,25% bis 0,5% völlig aus.
• Eine weitere Möglichkeit ist die gezielte Infiltration von Triggerpunkten (kleine Reizzonen hpts. in der Muskulatur) nach vorheriger Identifizierung derselben.

Periphere temporäre (oberflächliche, zeitlich begrenzte) Nervenblockade:

• Zur Unterbrechung segmentaler Reflexkreise, aber auch zur Therapie von Schmerzausstrahlungen eignen sich beim HWS-Syndrom Blockaden (Betäubungen) der korrespondierenden Nervenwurzeln (Nervenaustrittstellen neben der Wirbelsäule).
• Gegen Schmerzausstrahlungen in den Hinterkopf im Rahmen eines oberen HWS-Syndroms wirken wiederholte Betäubungen der Nn. occipitales (Nerven am Hinterkopf).
• Schmerzausstrahlungen in die Schulter/in den Arm, wie sie beim unteren HWS-Syndrom bzw. bei der Zervikobrachialgie in typischer Weise vorkommen, sprechen zufriedenstellend auf die wiederholte hohe Blockade des Plexus brachialis (Betäubung des Armnervengeflechts im seitlichen Halsbereich) nach Winnie an. Technisch risikoärmer und oft besser wirksam ist jedoch die kontinuierliche, retrograd hohe Plexus brachialis-Blockade mit Katheter. Zur Schmerzbehandlung kann auch die interskalenäre (zwischen Muskeln im seitlichen, unteren Halsbereich) Blockade des Plexus brachialis (auch kontinuierlich mit Katheter) durchgeführt werden, allerdings ist diese Methode mit einem etwas größeren Risiko behaftet.

2. Ergänzende physikalische Therapien & andere Maßnahmen

Neben den schon weiter oben aufgeführten physikalischen Therapiemaßnahmen ist im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie bei der Behandlung von Rückenbeschwerden die heilgymnastische Therapie unverzichtbar. In den meisten Fällen ist nur diese geeignet, den ärztlichen Behandlungserfolg zu sichern und längerfristig zu stabilisieren. Dabei werden nämlich die Muskeln neben der Wirbelsäule trainiert, da auf Dauer nur eine kräftige bzw. suffiziente Rückenmuskulatur eine statische und dynamische Schwäche des Achsenorgans effektiv kompensieren kann.

Die Akupunktur sollte an dieser Stelle nochmals erwähnt werden. Die Kombination verschiedener Akupunkturpunkte hat immer wieder gezeigt, dass damit die multimodale Therapie vertebragener Schmerzen ergänzend sehr gut unterstützt werden kann. Ansonsten sind parallel individuelle Instruktionen zur richtigen Haltung und Vermeidung von zu starken Belastungen der Wirbelsäulen sehr wichtig (s. a. funktionelle Ergotherapie bzw. Rückenschule). Darüber hinaus sollten gezielte Eigenübungen zur Lockerung der Muskulatur erlernt werden.

3. Psychologische Therapien

Die psychologische Betreuung hat im Rahmen der multimodalen Schmerztherapie einen besonderen Stellenwert, zwischenzeitlich wird ja auch eine Weiterbildung zur psychologischen Schmerztherapie angeboten. Je nach Krankheitsbild, so auch bei Rücken- bzw. HWS-Schmerzen, werden spezielle Konzepte verfolgt, so z.B. sog. hypnoide (bewußtseinsverändernde) Verfahren, wie das autogene Training oder die progressive Relaxation nach Jakobson. Hilfreich ist auch Biofeedback (Registrierung und Rückmeldung bioelektrischer Signale), dieses Verfahren kann dazu beitragen, mit stress- und damit schmerzauslösenden Situationen besser umgehen zu können. Zwar können viele dieser Therapieformen theoretisch auch einzeln bei entsprechenden Therapeuten am Wohnort des Patienten durchgeführt werden. Die Praxis hat aber gezeigt dass sie, gerade im Zusammenhang mit HWS-Schmerzen, kombiniert innerhalb eines multimodalen Kontextes in einer Schmerzklinik deutlich bessere Ergebnisse liefern.

Bei längerfristig bestehenden, chronischen HWS-Schmerzen liegt in aller Regel bereits ein Chronifizierungsgrad II oder III (Mainzer Stadieneinteilung) vor. In diesen Fällen ist eine rein somatische (körperliche) Behandlung kaum mehr ausreichend, sondern es müssen zusätzlich psychologische/ psychotherapeutische Interventionen erfolgen.



Die hier beschriebene Therapie wird in folgenden Kliniken angeboten:
Schmerzklinik Bad Mergentheim


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Verwandte Suchbegriffe zu Rückenschmerzen:
Vertebragene Schmerzen, Kreuzschmerzen, Chronische Rückenschmerzen, Rückenleiden, Rückenbeschwerden, Kreuzbeschwerden, Kreuzweh, low back pain

Autor: Prof. Dr. med. Rolf Leeser

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