17. Juli 2018

doctorhelp - Home - Rückenschmerzen

Rückenschmerzen Schmerz-Themen aktuell

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen - Krankheit und Schmerz
Therapie - Behandlung

Es gibt zwei Arten Rückenschmerzen zu behandeln:

1.) Allgemeine Therapien

2.) Weiterführende Behandlungskonzepte einer Schmerzklinik

Allgemeine Therapien sind bei akuten Fällen oft sehr sinnvoll bzw. ausreichend. Halten die Rückenbeschwerden allerdings länger als drei Monate an (chronisches Stadium) sind weiterführende, multimodale Behandlungskonzepte einer Schmerzklinik die richtige Lösung.


1.) Allgemeine Therapien

Vorraussetzung für die erfolgreiche Behandlung von akuten und chronischen Rückenschmerzen ist im ersten Schritt eine geeignete Diagnostik. Man versucht hier eine für die geklagten Rückenschmerzen ursächliche, spezifische Erkrankung zu entdecken (z. B. Bandscheibenschäden, etc.). Gelingt dies, so wird diese ursächliche Erkrankung zunächst kausal (entsprechend dem Krankheitsbild) behandelt, parallel bestehende Schmerzen werden meistens medikamentös gelindert.

Einzelne allgemeine Maßnahmen sind:

- Medikamentöse Schmerztherapie: Bei akuten (plötzlich einsetzenden, heftigen) und subakuten (eher schleichend verlaufenden) Rückenschmerzen können zunächst bzw. vorwiegend peripher wirkende Schmerzmittel (Schmerzmittel, die am Ort der Schmerzentstehung wirken), eingesetzt werden. Insbesondere sind hier sog. nicht steroidale Antirheumatika (= „Rheumamittel“) zu erwähnen, aus dieser Gruppe möglichst langwirkende und magenschonende, zum Beispiel Mobec®.

Es gibt natürlich noch weitere Medikamente, auch stärkere. Allerdings sollte man sich zu möglichen Nebenwirkungen von Schmerzmitteln und der Frage „Welches Medikament ist das richtige?“ umfassend informieren (s. Beratungsservice von DoctorHelp).

- Physikalische Maßnahmen: Hierzu zählen Krankengymnastik, Massagen, Chiropraktik, Wärme, Infrarot, warme Bäder, T.E.N.S. (transkutane elektrische Nervenstimulation), Kälte, Magnetfeldtherapie (pulsierende Signaltherapie), um nur einige zu nennen. Speziell beim Einsatz von gezielter Krankengymnastik ist darauf zu achten, daß die Maßnahmen keine zusätzlichen Schmerzen verursachen. Geschieht dies, ist die Therapie sofort abzubrechen, da dieser Schmerz die Rückenmuskulatur zur Kontraktion bzw. Verkrampfung zwingt, was wiederum zu noch stärkeren Rückenschmerzen als vorher führen kann. Die Verordnung von Hilfsmittel, wie zum Beispiel stabilisierende Korsetts, bleibt in der Regel dem Orthopäden vorbehalten.

- Akupunktur: Die


Seitennavigation: | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 weiter

Verwandte Suchbegriffe zu Rückenschmerzen:
Vertebragene Schmerzen, Kreuzschmerzen, Chronische Rückenschmerzen, Rückenleiden, Rückenbeschwerden, Kreuzbeschwerden, Kreuzweh, low back pain

Autor: Prof. Dr. med. Rolf Leeser

Informationen und Themen zu Rückenschmerzen

Informationen zu dem Schmerz-Thema Rückenschmerzen

Verwandte Schmerz-Themen von Rückenschmerzen

Rückenschmerzen Top6 Krankheiten

Schmerz-Themen zu Rückenschmerzen A-Z:

Sponsorenbereich
Anzeige

Anzeige
Aktuelle Gesundheitsnachrichten

Diabetes: Was wissen Betroffene?
(16.07.18) Was wissen Menschen zum Thema Diabetes? Welche Hinweise wünschen sie sich? Wie bewerten sie verfügbare Informationen? Darüber war bislang wenig bekannt. Antworten liefert nun eine Befragung des Robert Koch-Institituts (RKI). Demnach schätzen mehr als 90 Prozent der Betroffenen ihr Diabetes-Wissen als gut oder sehr gut ein. Anders sieht es bei Menschen ohne diese Stoffwechselerkrankung aus. Hier meint nur etwa jeder Zweite, sich gut oder sehr gut auszukennen.
Artikel lesen...

Rund 3.800 Medikamente ohne Zuzahlung
(16.07.18) Für rund 3.800 Arzneimittel müssen gesetzlich Versicherte zurzeit keine Zuzahlung leisten. Der Beitrag zum rezeptpflichtigen Medikament kann entfallen, wenn der Preis mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. Die Liste enthält Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe.
Artikel lesen...

Organspende: Erstmals seit Jahren steigt die Zahl der Entnahmen und Transplantationen
(12.07.18) Von Januar bis Juli dieses Jahres haben deutsche Transplantationszentren 484 Spendern Organe entnommen, das sind 72 mehr als in ersten Halbjahr 2017. Damit erhöhte sich die Zahl der Organe, die aus Deutschland über die europäische Vermittlungsstelle Eurotransplant zugeteilt wurden, um 245 a uf 1.576 Organe. Das meldete die Deutsche Stiftung Organtransplantation.
Artikel lesen...

Weiterführende Links