29. März 2017

Migräne Schmerz-Themen aktuell

Migräne

Migräne - Krankheit und Schmerz
Untersuchung & Diagnose

Bei Verdacht auf Migräne muß ein Facharzt konsultiert werden. Wir empfehlen ebenfalls einen erfahrenen Schmerztherapeuten zu kontaktieren (Facharzt mit Weiterbildung Spezielle Schmerztherapie). Er untersucht ob eine Migräne bzw. ein Migränekopfschmerz tatsächlich vorliegen, um welchen Typ es sich handelt oder ob eine andere Kopfschmerzart behandelt werden muß.

Zudem ist eine genaue Schmerzanamnese (Erhebung der Vorgeschichte) wichtig, denn sie kann u. U. auf mögliche organische Ursachen hinweisen. Mit Hilfe von standardisierten Fragebögen werden dann weitere wichtige Aspekte erfasst. Lokalisation, Dauer und Häufigkeit der Migränekopfschmerzen sowie Details zur Schmerzqualität sind zu berücksichtigen. Für die Migräne-Behandlung selbst sind zudem die genauen Auslösesituationen oder -mechanismen äußerst wichtig. Dazu gehört auch die Frage nach bisherigen, erfolglosen Migränetherapieversuchen. Hinweise zum Erfolg einer Migränetherapie wird, besonders im Rahmen der Migräneprophylaxe (Migränevorbeugung), erst durch die systematische Dokumentation aller Kopfschmerzereignisse innerhalb eines längeren Zeitraums abwägbar. Wichtig ist auch die biographischen Anamnese (Erhebung der Vorgeschichte unter psychosozialen Aspekten). Hieraus erkennt der Fachmann den Stellenwert psychisch-seelischer Belastungen auf das Schmerzgeschehen im Sinne einer Beschwerdeverstärkung oder gar -auslösung.


Seitennavigation: | 1

Verwandte Suchbegriffe zu Migräne:
Migräneaura, Migränekopfschmerz, Migränetherapie, Migräneprophylaxe, Migräneanfall

Autor: Prof. Dr. med. Rolf Leeser

Informationen und Themen zu Migräne

Informationen zu dem Schmerz-Thema Migräne

Verwandte Schmerz-Themen von Migräne

Migräne Top6 Krankheiten

Weitere Schmerz-Themen von Migräne A-Z:

Sponsorenbereich
Anzeige

Anzeige
Aktuelle Gesundheitsnachrichten

Extremkostenbericht: Weiter sinkende Belastung durch Kostenausreißer
(27.03.17) Die Fallpauschalen bilden das Leistungsgeschehen an deutschen Kliniken immer besser ab. Die finanzielle Belastung der Krankenhäuser durch sogenannte Kostenausreißer ging 2015 erneut zurück, die daraus folgende Unterdeckung sank auf 0,5 Millionen Euro. Das geht aus dem dritten Extremkostenbericht des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (INeK) hervor.
Artikel lesen...

Reha bei Pflegebedürftigkeit: Schnittstellenprobleme angehen!
(24.03.17) Läuft der Grundsatz "Reha vor Pflege" ins Leere, weil die Anreize dafür fehlen? Auf einer Podiumsdiskussion beim Deutschen Pflegetag 2017 in Berlin gehen Experten und Politiker dieser Frage nach. Als Gründungspartner der dreitägigen Veranstaltung ist der AOK-Bundesverband auch bei der vierten Auflage des Kongresses mit einer eigenen Programmstrecke beteiligt.
Artikel lesen...

Hamburg und Sachsen-Anhalt vereinbaren Preise für Klinikleistungen
(21.03.17) Krankenhäuser und Krankenkassen in Hamburg und Sachsen-Anhalt haben sich auf die Landesbasisfallwerte für 2017 geeinigt. Demnach liegt der landesweite Preis für Klinikleistungen in Hamburg bei 3.350,00 Euro. Das sind 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr. In Sachsen-Anhalt steigt der diesjährige Landesbasisfallwert um zwei Prozent auf 3.344,75 Euro. Damit können die dort igen Krankenhäuser mit einem Erlösvolumen in Höhe von 2,1 Milliarden Euro rechnen. Die Erlöse der Kliniken in Hamburg klettern ebenfalls auf 2,1 Milliarden Euro.
Artikel lesen...

Weiterführende Links



Anzeige