20. August 2019

Therapieansätze bei Pudendus-Neuralgie - Krankheits und Gesundheitsthemen

Therapieansätze Pudendus-Neuralgie



Therapie: Pudendus-Neuralgie

Bei der Therapie einer Pudendus-Neuralgie kommen im ersten Schritt allgemeine Therapieansätze zum Einsatz. Zeigen diese zu wenig Wirkung, oder werden die Beschwerden chronisch (Schmerzen länger als 3-6 Monate) sind Konzepte der „speziellen Schmerztherapie“ bzw. weiterführende multimodale Behandlungskonzepte einer Schmerzklinik gefragt. Dabei gilt generell: „Je früher, desto besser“.

Details:

1. Allgemeine Therapien

a) Medikamentöse Schmerztherapie:

Am besten wirken hier sog. Antikonvulsiva, z. B. Gabapentin (Neurontin®), Pregabalin (Lyrica®) oder Carbamazepin (z.B. Tegretal®). Eine Kombination mit schmerzdistanzierenden Antidepressiva (Mittel gegen Depression, u.a. aber auch z. T. bei Schmerzen wirksam) kann in vielen Fällen Schmerzmittel einsparen.

b) Akupunktur

c) Operative Maßnahmen
, z.B. Dekompression des N. pudendus

d) Physikalische Therapie - z. B.: T.E.N.S., Wärme, Kälte, Massagen, Krankengymnastik,..






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Verwandte Suchbegriffe zu Pudendus-Neuralgie:
Pudendus-Neuralgie, Pudendusneuralgie, Neuralgie Nervus Pudendus, Neuralgie Beckennerv, Dammschmerz, Schmerz Geschlechtsbereich, Schmerz Dammbereich

Autor:  Prof. Dr. med. Rolf Leeser

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