19. August 2019

Therapieansätze bei Bursitis - Krankheits und Gesundheitsthemen

1. Allgemeine Therapien

a) Ruhigstellung der betroffenen Körperregion

b) Kälteanwendungen

c) Laser, Ultraschall, Krankengymnastik etc. als Unterstützung

d) Medikamentöse (Schmerz)Therapie:

- Die Mittel erster Wahl sind peripher wirkende Analgetika (Schmerzmittel, die am Ort der Schmerzentstehung wirken), spez. sog. nicht steroidale Antirheumatika (Rheumamittel), hierbei möglichst lang wirkende und magenschonende, z. B. Mobec®.
- Bei einer entzündlichen (Schmerz-)Ursache sind z. B. wiederholte Cortison-Einspritzungen hilfreich.
- Bei einer bakteriellen Ursache kann auch unter ärztlicher Aufsicht ein Antibiotikum verabreicht werden.

e) Akupunktur

f) Kausale Ansätze:

Ist die Ursache der Bursitis eindeutig wird in manchen Fällen auch diese direkt angegangen. So man bei der sog. Bursitis calcarea) z. B. durch eine sog. Stoßwellentherapie versuchen, die Verkalkung direkt anzugehen.

g) Operative Maßnahmen

Als letzer Schritt, v. a. wenn sich eine eitrige Bursitis entwickelt, kommen operative Maßnahmen in Betracht. Hier wird entweder der Eiter drainiert („entnommen“) oder sogar der ganze Schleimbeutel entfernt (Bursektomie).

Wichtiger Hinweis:
Bei entzündlich bedingten chronischen Schmerzen, auch bei einer Bursitis, stellt die sog. „kontinuierliche Blockade mit Katheter“ der speziellen Schmerztherapie z. T. eine sehr wirksame Therapie dar. In manchen Fällen kann sie eine OP verhindern oder lange hinauszögern (Details s. u. Kliniken Behandlungskonzepte).





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Verwandte Suchbegriffe zu Bursitis:
Bursitis, chronische Bursitis, chronische Bursopathie, Schleimbeutelentzündung, Schleimbeutel Entzündung, Schleimbeutelinfektion, Schleimbeutel Infekt

Autor:  Prof. Dr. med. Rolf Leeser

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