5. September 2010

Therapieansätze bei Analschmerzen - Krankheits und Gesundheitsthemen

Therapieansätze Analschmerzen

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1. Allgemeine Therapieansätze

Die Mittel erster Wahl sind peripher wirkende Analgetika (Schmerzmittel, die am Ort der Schmerzentstehung wirken), spez. sog. nicht steroidale Antirheumatika (Rheumamittel), hierbei möglichst lang wirkende und magenschonende, z. B. Mobec®. Schwere Schmerzen sind manchmal dagegen nur durch zentral (im Gehirn / Rückenmark) wirkenden Analgetika (z. B. Tramadol, Valoron N®) zu lindern. Auf die Gefahr einer Schmerzmittelgewöhnung oder gar -abhängigkeit ist grundsätzlich zu achten.
Eine Kombination mit schmerzdistanzierenden Antidepressiva (Mittel gegen Depression, u.a. aber auch bei diesen Schmerzen wirksam) kann in vielen Fällen Schmerzmittel einsparen.
In manchen Fällen zeigen evtl. auch Spasmolytika (Mittel gegen Krampfzustände) eine gute Wirkung.

Insgesamt wirken Analgetika im Analbereich allerdings eher unzureichend, so daß relativ häufig weiterführende schmerztherapeutische Konzepte gefragt sind.






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Verwandte Suchbegriffe zu Analschmerzen:
Analschmerzen, Afterschmerzen, Analbeschwerden, anale Schmerzen, anale Beschwerden, Dammschmerzen, Schmerzen im Damm, Schmerzen Dammbereich

Autor:  Prof. Dr. med. Rolf Leeser

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