16. Dezember 2019

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SAPHO-Syndrom - Krankheits und Gesundheitsthemen

Der Begriff SAPHO-Syndrom wurde erstmals 1987 in Paris von einer französischen Arbeitsgruppe um Kahn verwendet. Beim SAPHO-Syndrom handelt es sich um eine Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis, welche in Japan und Westeuropa am häufigsten auftritt und deren Ursache noch unbekannt ist.

Der Begriff SAPHO ist eine Abkürzung und steht für:
- Synovitis (Entzündung der Gelenkinnenhaut)

- Akne(Sammelbezeichnung für mit Knötchenbildung einhergehende Erkrankungen der Talgdrüsen)

- Pustulose (Eiterbläschen, meist an den Handinnenflächen und der Fußsohle)

- Hyperostosis (Überschussbildung von Knochengewebe

- Osteitis (Knochenentzündung)

Diese Erkrankungen müssen beim SAPHO-Syndrom allerdings nicht alle gleichzeitig vorliegen, sondern können auch nacheinander auftreten.


Symptome: SAPHO-Syndrom

Typischerweise liegt ein SAPHO-Syndrom vor, wenn oben aufgeführte Hauterscheinungen an Händen und Füßen auftreten und gleichzeitig rheumatische Schmerzen vorliegen, bevorzugt im Bereich des vorderen Brustkorbs. Hervorgerufen werden diese Schmerzen durch Affektionen der Gelenke zwischen Brustbein und Rippen einschließlich Schlüsselbein. Außerdem leiden Betroffene häufig über Kreuzschmerzen, welche durch eine Arthritis der Kreuz-Darmbein-Gelenke (Iliosakralgelenke) hervorgerufen wird. Aber auch andere Gelenke können beteiligt sein.


Diagnose: SAPHO-Syndrom

Untersuchungen die zur Diagnose eines SAPHO-Syndroms durchgeführt werden können, sind:

- Histologie, d.h. feingewebliche, mikroskopische Untersuchung

- MRT (Magnetresonanztomographie)






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Verwandte Suchbegriffe zu SAPHO-Syndrom:
SAPHO-Syndrom, SAPHO, Synovitis, Akne, Pustulose, Hyperostosis, Osteitis, Periosteitis, Gelenkschmerzen, Rheuma

Autor:  Prof. Dr. med. Rolf Leeser

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