19. August 2019

Behandlungskonzept einer Klinik Hörsturz

Behandlungskonzept einer Klinik bei Hörsturz



2. Weiterführende Behandlungskonzepte einer Schmerzklinik:

Die spezielle Schmerztherapie ist ein Spezialgebiet mit sehr hohen Anforderungen und setzt große Erfahrungen voraus. Es ist bei den HNO-Ärzten immer noch wenig bekannt, daß mit den Methoden der modernen, speziellen Schmerztherapie örtlich und auch regional enorme Durchblutungssteigerungen möglich sind.


Therapeutische Lokalanästhesie

Bei der therapeutischen Lokalanästhesie werden (möglichst lang wirkende) örtliche Betäubungsmittel (Lokalanästhetika) (z. B. Bupivacain) an bestimmten Stellen in den Körper eingebracht. Für die Injektionen werden sehr feine Nadeln verwendet, was von der Empfindung her dem Setzen von Akupunkturnadeln ähnelt. Zur Behandlung eines Hörsturzes und/oder Tinnitus sind wiederholte Stellatum-Blockaden (= Betäubung des Ganglion stellatums, dieses Gebilde ist vegetative Schaltstelle im seitlichen, unteren Halsbereich) mit lang wirkenden Lokalanästhetika sehr hilfreich. Wird dieses Ganglion betäubt, bzw. blockiert, so resultiert daraus in der gleichseitigen Kopfhälfte eine enorme Steigerung der Durchblutung, wie sie mit keinem anderen Medikament erzielt werden kann (auch nicht mit Infusionen !). Es reicht aber nicht aus, diese Blockadebehandlung ab und zu durchzuführen, sondern es ist eine gehäufte Abfolge erforderlich, so z. B. 1 bis 2 Mal täglich über 10 Tage, was allerdings einen stationären Aufenthalt voraussetzt.

Ergänzende Methoden


- Infusionen mit Lidocain
- Akupunktur
- Entspannungsverfahren oder Hypnoide

(bewußtseinsverändernde) Verfahren, wie z. B. das autogene Training oder die progressive Relaxation nach Jakobson sind im Rahmen einer psychologischen Mitbetreuung eine sinnvolle Ergänzung.

Die hier beschriebene Therapie wird in folgenden Kliniken angeboten:
Schmerzklinik Bad Mergentheim und Schmerzklinik am Arkauwald.





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Verwandte Suchbegriffe zu Hörsturz:
Hörsturz, Schwerhörigkeit, Hörminderung, Hörstörung, Taubheit, Hörverlust, Tinnitus, Ohrgeräusch, arterielle Durchblutungsstörung, Durchblutungsstörun

Autor:  Prof. Dr. med. Rolf Leeser

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