18. Mai 2012 |
Pudendus-Neuralgie - Krankheits und Gesundheitsthemen
Bei der Pudendus-Neuralgie handelt es sich um eine seltene Erkrankung, die zu heftigen Schmerzen im Geschlechts- und Dammbereich führen kann.
Der Nervus pudendus, von dem diese Erkrankung ausgeht, entspringt dem Plexus sacralis und versorgt den menschlichen Beckenboden. Eine Pudendus-Neuralgie wird nun durch mechanische oder entzündliche Schädigung dieses Nervs in der Beckenregion verursacht. Symptome: Pudendus-Neuralgie Krankheitszeichen die bei der Pudendus-Neuralgie auftreten können, sind: - Schmerzen in After, Enddarm, Damm, Harnröhre, Scheide, Klitoris, Penis und Hodensack - Schmerzcharakter reicht von diffus über brennen, einschießend und ziehend bis nadelstichartig - Schmerzausstrahlung in den Bauch, die Leiste, das Bein oder das Gesäß - Erhöhte Schmerzempfindlichkeit über betroffenen Gebieten - Probleme beim Wasserlassen, Stuhlgang oder Geschlechtsverkehr - Schmerzverschlimmerung durch Sitzen und Besserung durch Druckentlastung des Nervs Ursachen: Pudendus-Neuralgie Eine Pudendus-Neuralgie kann, wie bereits erwähnt, verursacht werden durch: - Mechanische Schädigung des Nervus pudendus, beispielsweise durch Kompression beim Fahrradfahren oder im Alcock-Kanal, bei Operationen, bei lange dauernden Geburten oder durch Verletzungen - Selten wird die Pudendus-Neuralgie auch durch Nervenentzündungen, z.B. im Rahmen einer Gürtelrose, durch Tumore in der Beckenregion oder durch diabetische Nervenerkrankungen, verursacht Diagnose: Pudendus-Neuralgie Um eine Pudendus-Neuralgie zu diagnostizieren können folgende Untersuchungen durchgeführt werden: - eingehende Anamnese - körperliche Untersuchung - Blutuntersuchungen um andere Erkrankungen auszuschließen - Bildgebende Verfahren, wie die Computer- oder Kernspintomographie - Diagnostische Lokalanästhesie Seitennavigation: 1 Verwandte Suchbegriffe zu Pudendus-Neuralgie: |