11. Dezember 2019

Durchblutungsstörung - Krankheits und Gesundheitsthemen

Beschreibung: Durchblutungsstörung



oder Morbus Raynaud zeigen.

Auch eine zum Verschluss eines Gefäßes führende Verhärtung und Verdickung der Gefäßwand (obliterierende Atherosklerose) kann zu arteriellen Durchblutungsstörungen führen. Häufig tritt dies bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Risikofaktoren wie Rauchen, hoher Blutdruck und Fettstoffwechselstörungen auf. Nennenswert ist in diesem Zusammenhang die sogenannte arterielle Verschlusskrankheit (AVK).

Wird eine arterielle Durchblutungsstörung in jungem Alter (insbesondere bei Männern) festgestellt, ist bei starken Rauchern an eine zum Verschluss führende Entzündung der Gefäßwand (Thrombangitis obliterans) zu denken. Diese wird wahrscheinlich durch eine gegen körpereigene Stoffe gerichtete Immunreaktion (Autoimmunreaktion) verursacht.

Bei Diabetikern treten arterielle Durchblutungsstörungen häufig in Kombination mit einer (im Vordergrund stehenden) Polyneuropathie auf. Symptome können Missempfindungen in Form von Kribbeln, brennende Schmerzen und verminderte Empfindlichkeit für Sinnes- und Berührungsreize sein. Die Haut ist bei einem diabetischen Fuß häufig rot, glänzend und überwärmt. Auch sind periphere Reflexe nicht auslösbar.

Auch beim Raynaud Syndrom (Morbus Raynaud) führt die überschießende Verengung infolge Zusammenziehen der Gefäßmuskeln zu arteriellen Durchblutungsstörungen in einzelnen Gliedern. Auch örtlicher Gefäßtod (Nekrosen) kann auftreten.

Arterielle Durchblutungsstörungen können als Folge eines Ergotismus auftreten, der durch übermäßige Einnahme von ergotaminhaltigen Medikamenten, z. B. bei Migräne entsteht. An Ergotismus sollte insbesondere bei Frauen in jüngerem oder mittleren Alter gedacht werden, die sonst keine Risikofaktoren aufweisen und über Schmerzen in Armen oder Beinen klagen.

Auch bei einer seltenen Hauterkrankung (Erythromelalgie, Erythermalgie, Erythrothermalgie) treten arterielle Durchblutungsstörungen auf. Bei dieser Trophangioneurose treten anfallsartige, meist als brennend beschriebene Schmerzen in Füßen und Händen, krankhafte Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) und vermehrte Blutfülle (Hyperämie). Die Beschwerden werden durch Wärmeaussetzung verstärkt. Die Erkrankung kann selbständig (idiopathisch) oder als Folge von Gicht, Bluthochdruck oder Polycythaemia vera auftreten.


Therapie: Arterielle Durchblutungsstörung

Bei der Therapie von arteriellen Durchblutungsstörungen kommen im ersten Schritt allgemeine Therapieansätze zum Einsatz. Zeigen diese zu wenig Wirkung, oder werden




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Verwandte Suchbegriffe zu Durchblutungsstörung:
Arterielle Durchblutungsstörung, Durchblutungsstörung, Stenosebildung, Schlagader, periphere arterielle Durchblutungsstörung, Gefäßverschluß

Autor:  Prof. Dr. med. Rolf Leeser

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