25. März 2019

Durchblutungsstörung - Krankheits und Gesundheitsthemen

Beschreibung: Durchblutungsstörung



Durchblutungsstörungen sind in der heutigen Zeit eine weit verbreitete Erkrankung, in deren Folge Schmerzen, Funktionseinbußen und sogar das Absterben von Zellen (Nekrose) auftreten kann. In Deutschland sind ca. 20 Prozent der Altersgruppe über 55 Jahre betroffen.

Arterielle, d. h. eine Schlagader/Arterie betreffende Durchblutungsstörungen können entweder akut oder bei einer chronischen Gefäßerkrankung, wie der Arterienverkalkung (Arteriosklerose) auftreten. Betroffen sein können zahlreiche Stellen des Körpers. Sind die Arterien im Becken und in den Beinen (ganz selten auch Arme) verengt, spricht man von peripheren arteriellen Durchblutungsstörungen. Sind arterielle Durchblutungsstörungen plötzlich und stark ausgeprägt, wie z. B. bei Herzinfarkten und Schlaganfällen, können dramatische Folgen auftreten.


Symptome: Arterielle Durchblutungsstörung

Je nach Ausmaß der Verengung (Stenosierung, Stenosebildung) und Schnelligkeit des Fortschreitens der Erkrankung (da sich bei langsamerer Entwicklung Gefäße bilden können, die die Engstelle überbrücken, sog. Kollaterale) treten unterschiedliche Symptome auf.

• Krämpfe in den Muskeln
• Unbestimmte Mißempfindungen in den Beinen
• Schaufensterkrankheit (Claudicatio intermittens)
• Starke akute Schmerzen (z. B. bei einer Embolie, einem plötzlichen Verschluß eines Blutgefäßes)
• Zunehmende Schmerzen bei Belastung, in schweren Fällen auch nachts und in Ruhe
• Blässe und Untertemperatur der Haut
• Nicht tastbare Pulse
• Neigung zu örtlichem Gewebstod (Nekrosen)
• Organische Strömungshindernisse, die durch Sonographie oder Angiographie nachgewiesen werden können.

Im Gegensatz zu orthopädischen oder neurologischen Krankheiten, bei welchen häufig Missempfindungen (Parästhesien) und ein Loslauf- oder Beugeschmerz auftreten, sind für arterielle Durchblutungsstörungen Schmerzen bei Belastungen typisch. Schmerzen bei Durchblutungsstörungen aufgrund einer chronischen Störung des Blutrücktransportes (Veneninsuffizienz) unterscheiden sich darin, dass hierbei die Schmerzen meist in der zweiten Tageshälfte zunehmen und bei Ruhe nach einer Belastung auftreten.


Ursachen: Arterielle Durchblutungsstörung

Die Ursachen einer arteriellen Durchblutungsstörung können organisch, aber auch funktionell-vasospastisch, d. h. durch eine überschießende Verengung infolge des Zusammenziehens der Gefäßmuskulatur bedingt sein. Die Übergänge sind hierbei fließend, wie Ergotismus




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Verwandte Suchbegriffe zu Durchblutungsstörung:
Arterielle Durchblutungsstörung, Durchblutungsstörung, Stenosebildung, Schlagader, periphere arterielle Durchblutungsstörung, Gefäßverschluß

Autor:  Prof. Dr. med. Rolf Leeser

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