Ursache & Auslöser
Ein Herpes zoster ist eine sog. neurodermale (= Nerven und Haut betreffende) Infektionskrankheit. Der Erreger ist das Herpes-Varizellen-Virus. Die Übertragung findet auf dem Wege der Tröpfcheninfektion statt und führt beim Erstkontakt - vorwiegend bei Kindern - zu den bekannten Windpocken, die an sich eine harmlose Kinderkrankheit sind. Leider hat das Virus aber die Eigenschaft über Jahrzehnte „eingekapselt“ in bestimmten Bereichen des Nervensystems überleben zu können, ohne daß jemals irgendwelche Krankheits-Symptome dieser Art auftreten (Die Medizin spricht hier auch manchmal von einem „schlafenden“ Zustand). Kommt es aber zu einer (auch vorübergehenden) Schwächung des Immunsystems, so wird das Virus reaktiviert – und es entsteht der Herpes zoster. Mögliche Faktoren, die das Immunsystem stark belasten können und die Entstehung eines Herpes Zoster begünstigen, sind:
- Autoimmunerkrankungen
- AIDS
- Allgemeine Immunschwäche
- Bösartige Tumore
- Grippe
- Stress
- Sonne
Ein Herpes Zoster ist ansteckend. Menschen, die noch nie an einem Herpes Zoster oder den Windpocken gelitten haben, sollten den direkten Kontakt zu akuten Herpes Zoster-Patienten möglichst meiden.
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