Symptome
Ein Herpes zoster befällt überwiegend Nervensegmente der unteren Brustwirbelsäule, seltener jedoch den Gesichts- (Gesichtsrose) bzw. Kopfbereich (Kopfrose, Zoster ophthalmicus, Zoster oticus).
Die Krankheit beginnt mit brennenden und juckenden Schmerzen im Bereich der befallenen Körperpartie, in manchen Fällen geht der Herpes Zoster auch mit Sensibilitätsstörungen (= Störungen der Empfindung) einher. Schon die reine Berührung der Haut des betroffenen Bereichs kann sehr starke Schmerzen auslösen (eine sog. Allodynie). Bei den Schmerzen handelt es sich um Nervenschmerzen, auch neuropathische Schmerzen genannt, was eine Schmerzlinderung nicht gerade einfacher macht (Details s. Nervenschmerzen). Nach ein paar Tagen bilden sich Hauterscheinungen wie rote Flecken, Pusteln und Papeln. Diese sog. Effloreszenzen heilen normalerweise binnen 2 - 4 Wochen, danach klingen meistens auch die zugehörigen „Zosterschmerzen“ wieder ab.
In bis zu 10% aller Fälle bildet sich allerdings eine sog. postzosterische Neuralgie , d. h. eine Schmerzkrankheit als Folge des Herpes Zoster. Diese Neuralgie nach einem Herpes Zoster ist vom Schmerzcharakter her den ursprünglichen Herpes Zoster-Schmerzen sehr ähnlich, wobei sie auch durchaus intensiver empfunden werden können. Die Wahrscheinlichkeit eine postzosterische Neuralgie zu entwickeln nimmt mit dem Alter zu. Bei Menschen die älter als 60 Jahre sind, liegt die Erkrankungsquote bereits zwischen 20–60 Prozent.
Weitere Informationen zur postzosterischen Neuralgie finden Sie weiter unten bei doctorhelp.
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