23. Februar 2019

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Top6 Themen: Genikulatumneuralgie - Gesichtsschmerzen

Genikulatumneuralgie

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Bei einer Genikulatumneuralgie handelt es sich um attackenartige Schmerzen, die ohne erkennbare Ursache im Versorgungsgebiet des Nervus facialis (Gesichtsnerv) auftreten.

Bei einer Genikulatumneuralgie handelt es sich um attackenartige Schmerzen, die ohne erkennbare Ursache im Versorgungsgebiet des Nervus facialis (Gesichtsnerv) auftreten.


Symptome von Genikulatumneuralgie

Typische Symptome einer Genikulatumneuralgie können sein:

- streng einseitige, attackenförmige Schmerzen im Bereich des Ohres
- Schmerzausstrahlung in die Tiefe des Ohres, zum Gesicht, in den Oberkiefer und zum Gaumendach
- Überfunktion (Hypersekretion) der Speicheldrüsen, sowie vermehrter Tränen- und Speichelfluss
- Abnormale Geschmacksempfindungen
- Fazialisparese (Gesichtslähmung)


Therapie von Genikulatumneuralgie

Bei der Therapie der Genikulatumneuralgie kommen im ersten Schritt allgemeine Therapieansätze zum Einsatz. Zeigen diese zu wenig Wirkung, oder werden die Beschwerden chronisch (Schmerzen länger als 3-6 Monate) sind Konzepte der „speziellen Schmerztherapie“ bzw. weiterführende multimodale Behandlungskonzepte einer Schmerzklinik gefragt. Dabei gilt generell: „Je früher, desto besser“.

Details:

1. Allgemeine Therapien

a) Medikamentöse Schmerztherapie:

Bei akuten (plötzlich einsetzenden, heftigen) und subakuten (eher schleichend verlaufenden) Schmerzen können zunächst bzw. vorwiegend peripher wirkende Schmerzmittel (Schmerzmittel, die am Ort der Schmerzentstehung wirken) eingesetzt werden. Schwere Schmerzen sind manchmal dagegen nur durch zentral (im Gehirn / Rückenmark) wirkende Analgetika (z. B. Tramadol, Valoron N®) zu lindern. Auf die Gefahr einer Schmerzmittelgewöhnung oder gar -abhängigkeit ist grundsätzlich zu achten. Eine Kombination mit schmerzdistanzierenden Antidepressiva (Mittel gegen Depression, u.a. aber auch z. T. bei Schmerzen wirksam) kann in vielen Fällen Schmerzmittel einsparen. Am besten wirken hier sog. Antikonvulsiva, z. B. Gabapentin (Neurontin®), Pregabalin (Lyrica®) oder Carbamazepin (z.B. Tegretal®).

b) Akupunktur

c) Physikalische Therapie
- z. B.: T.E.N.S., Wärme, Kälte, Massagen,..


2. Weitere Behandlungskonzepte einer Fachklinik (Schmerz-Klinik)

<?  Weiterführende Therapie & Behandlungskonzepte bei Genikulatumneuralgie



Die hier beschriebene Therapie wird in folgenden Kliniken angeboten:
Schmerzklinik Bad Mergentheim


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Verwandte Suchbegriffe zu Gesichtsschmerzen:
Atypischer Gesichtsschmerz, Trigeminusneuralgie, Gesichtsbeschwerden, chronische Gesichtsschmerzen

Autor: Prof. Dr. med. Rolf Leeser

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