21. Januar 2020

Gelenkschmerzen Schmerz-Themen aktuell

Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen Krankheit und Schmerz
Therapie / Behandlung

gerade auch bei chronischen Gelenkschmerzen, gilt heute dabei die sog. „kontinuierliche Blockade mit Katheter*“, eine minimal-invasive und nebenwirkungsarme Betäubung schmerzleitender Nerven.

Ein „richtiges“ multimodales Therapiekonzept kann nur im Rahmen eines mehrwöchigen Aufenthalts in einer Fachklinik für Schmerztherapie angeboten werden. Das liegt daran, dass die einzelnen Methoden z. T. mehrmals täglich und über mehrere Wochen angewendet werden müssen. Die „kontinuierliche Blockade mit Katheter*“ setzt im Prinzip sogar einen stationären Aufenthalt zwingend voraus.

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Die Methoden einer Schmerzklinik im Einzelnen sind:

a) Ausführliche und umfassende Beratung bzw. Aufklärung zur Erkrankung und zum individuellen Schmerzbild.

b) Therapeutische Lokalanästhesie/ kontinuierliche Blockade mit Katheter*

Bei der therapeutischen Lokalanästhesie werden (möglichst lang wirkende) örtliche Betäubungsmittel (Lokalanästhetika) (z.B. Bupivacain) an bestimmten Stellen in den Körper eingebracht. Für die Injektionen werden sehr feine Nadeln verwendet, was von der Empfindung her dem Setzen von Akupunkturnadeln ähnelt. Die Betäubungsmittel werden entweder in die schmerzende Stelle (Infiltration) oder direkt an den schmerzleitenden Nerv gespritzt (Nervenblockade).

Als nächst höhere Therapiestufe können kontinuierliche Blockaden mit Hilfe eines eingepflanzten, dünnen Kunststoffschlauches (Katheter) durchgeführt werden. Gerade diese „kontinuierliche Blockade mit Katheter*“ kann bei Gelenkschmerzen zum Teil erstaunliche Erfolge aufweisen.

* Bei der sog. kontinuierlichen Blockade mit Katheter wird ein dünner Kunststoffschlauch dicht an Nervengeflechte bzw. den betroffenen Nerv eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt minimal-invasiv (= gering verletzender Eingriff) durch eine handelsübliche Kanüle hindurch. Es muß also kein Schnitt wie bei klassischen OPs erfolgen, und, wie bei allen minimal-invasiven Verfahren üblich, ist dadurch der Aufwand sowie das Behandlungsrisiko extrem gering. Über diesen „Mini-Katheter“ wird dann mehrmals täglich, jeweils nach dem Nachlassen der vorangegangenen Dosis, das örtliche Betäubungsmittel völlig schmerzlos nachinjiziert. In manchen Fällen kann zur Verabreichung des örtlichen Betäubungsmittels auch eine kleine Pumpe angeschlossen angeschlossen werden. Der Trick an der Methodik ist der: Das Lokalanästhetikum wird dabei


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Verwandte Suchbegriffe zu Gelenkschmerzen:
schmerzende Gelenke, Schmerzgelenk, Schmerzen im Gelenk, Rheuma, Arthrose, Arthritis, Polyarthritis, PCP, primär chronische Polyarthritis, Gelenkentzündung

Autor: Prof. Dr. med. Rolf Leeser

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