30. September 2014

Top6 Themen: Sehnenentzündung - Arm und Beinschmerzen

Sehnenentzündung

Sehnenentzündung Arm und Beinschmerzen Themen und Krankheit
Eine Sehnenentzündung kann prinzipiell jede Sehne des menschlichen Körpers betreffen, kann sehr schmerzhaft sein und zu degenerativen Veränderungen der Sehne, eventuell auch mit Kalkablagerungen, führen.

Die Hauptursache einer Sehnenentzündung ist mechanische Überlastung, weshalb sie meist im Bereich besonders belasteter Regionen, wie der Schulter und des Schienbeins (Musculus tibialis anterior) und Fußes, und nach sportlicher Betätigung auftritt.


Ursachen: Sehnenentzündung

Ursachen, neben mechanische Überlastung, können sein:

- rheumatische Erkrankungen, wie das Reiter-Syndrom

- Gichtarthritis

- Spondylitis ankylosans


Symptome: Sehnenentzündung

Symptome bei einer Sehnenentzündung des Musculus tibialis anterior sind:

- Druckschmerzen an der Vorderseite des Schienbeins

- Schmerzverstärkung bei Bewegung im Fußgelenk

- Rötung und Schwellung im Bereich des Schienbeins

Eine so genannte verkalkende Sehnenentzündung im Schulterbereich wird meist durch eine Minderdurchblutung der Rotatorenmanschette hervorgerufen. Hauptsächlich sind dabei der Musculus supraspinatus und der Musculus infraspinatus betroffen. Typische Symptome sind:

- Schulterschmerzen

- begleitende Schleimbeutelentzündung (Bursitis)


Therapie: Sehnenentzündung

Bei der Therapie einer Sehnenentzündung kommen im ersten Schritt allgemeine Therapieansätze zum Einsatz.
Zeigen diese zu wenig Wirkung, oder werden die Beschwerden chronisch (Schmerzen länger als 3-6 Monate) sind Konzepte der „speziellen Schmerztherapie“ bzw. weiterführende multimodale Behandlungskonzepte einer Schmerzklinik gefragt. Dabei gilt generell: „Je früher, desto besser“.

Details:

1. Allgemeine Therapien

a) Medikamentöse Schmerztherapie:

Bei akuten (plötzlich einsetzenden, heftigen) und subakuten (eher schleichend verlaufenden) Schmerzen können zunächst bzw. vorwiegend peripher wirkende Schmerzmittel (Schmerzmittel, die am Ort der Schmerzentstehung wirken) eingesetzt werden. Insbesondere sind hier sog. nicht steroidale Antirheumatika (= „Rheumamittel“) zu erwähnen, aus dieser Gruppe möglichst langwirkende und magenschonende, zum Beispiel Mobec®. Sehr magenschonend und zudem auch entzündungshemmend sind sog. COX-2 Inhibitoren ((z. B. Parecoxib (Dynastat®) o. Etoricoxib (Arcoxia®)).
Bei starken, schmerzhaften Muskelverspannungen können ergänzend Muskelrelaxanzien (Mittel zur Muskelentspannung) (z. B. Norflex®, Mydocalm®) eine Lösung sein. Schwere Schmerzen sind manchmal dagegen nur durch zentral (im Gehirn / Rückenmark) wirkende Analgetika (z. B. Tramadol, Valoron N®) zu lindern. Auf die Gefahr einer Schmerzmittelgewöhnung oder gar -abhängigkeit ist grundsätzlich zu achten. Eine Kombination mit schmerzdistanzierenden Antidepressiva (Mittel gegen Depression, u.a. aber auch z. T. bei Schmerzen wirksam) kann in vielen Fällen Schmerzmittel einsparen.

b) Akupunktur

c) Physikalische Therapie
- z. B.: T.E.N.S., Wärme, Kälte, Massagen, Krankengymnastik,..

d) Wichtig ist auch die Ruhigstellung der betroffenen Region




2. Weitere Behandlungskonzepte einer Fachklinik

<?  Therapie & Behandlungskonzepte bei Sehnenentzündung



Die hier beschriebene Therapie wird in folgenden Kliniken angeboten:
Schmerzklinik Bad Mergentheim und Schmerzklinik am Arkauwald.


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Verwandte Suchbegriffe zu Arm und Beinschmerzen:
Beinschmerzen, Armschmerzen, Brachialgie, Armneuralgie, Armbeschwerden, Beinbeschwerden, Gliederschmerz, Extremitätenschmerz

Autor: Prof. Dr. med. Rolf Leeser
Weitere Information zu Arm- und Beinschmerzen finden Sie unter folgenden verwandten Themen Armschmerzen und Beinschmerz-Formen weitere Themen...

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