22. Januar 2017

Top6 Themen: Mittelfußschmerzen - Arm und Beinschmerzen

Mittelfußschmerzen

Mittelfußschmerzen Arm und Beinschmerzen Themen und Krankheit
Der Mittelfuß befindet sich zwischen der Fußwurzel (Tarsus) und den Zehen. Er wird aus jeweils fünf Mittelfußknochen (Ossa metatarsalia I-V) gebildet, welche wiederum aus einer Basis, einem Körper (Corpus) und einem Kopf (Caput) bestehen.

Mittelfußschmerzen können eine Vielzahl von Ursachen haben, die häufigste ist die Morton-Neuralgie, bei der ein Nervenkompressionssyndrom besteht.


Ursachen von Mittelfußschmerzen

Prinzipiell kann man Mittelfußschmerzen nach dem Ort ihrer Entstehung einteilen:

- Erkrankungen angrenzender Gelenke
Mittelfußschmerzen können beispielsweise durch Schmerzausstrahlung einer Arthrose der Zehengrundgelenke verursacht werden.

- Erkrankungen der Fußwurzelknochen
Hier ist die Knochenhautentzündung (Periostitis) der Mittelfußknochen, als Folge einer Überlastung, zu nennen.
Selten kann auch ein Morbus Köhler II, eine Um- bzw. Abbauerkrankung des Köpfchens des zweiten Mittelfußknochens, zu Mittelfußschmerzen führen. Aber auch Frakturen des Mittelfußes können bei zu früher Belastung zu anhaltenden Mittelfußschmerzen führen.

- Erkrankungen von Weichteilstrukturen
Erkrankungen bzw. Schädigungen von Nerven (Morton-Neuralgie), Sehnen (Tendinitis), Sehnenscheiden (Tendovaginitis), Bändern, Bindegewebe oder Schleimbeuteln (Bursitis) können ebenfalls zu Kniescheibenschmerzen führen.

Die häufigste Ursache für Mittelfußschmerzen stellt die Morton-Neuralgie dar, bei welcher ein Nervenkompressionssyndrom der Plantarnerven, bevorzugt zwischen den Zehen III und IV, aber auch zwischen den Zehen II und III, vorliegt. Verursacht wird diese mechanische Nervenreizung meist durch einen Senk-/Spreizfuß.


Therapie von Mittelfußschmerzen

Bei der Therapie von Mittelfußschmerzen kommen im ersten Schritt allgemeine Therapieansätze zum Einsatz. Zeigen diese zu wenig Wirkung, oder werden die Beschwerden chronisch (Schmerzen länger als 3-6 Monate) sind Konzepte der „speziellen Schmerztherapie“ bzw. weiterführende multimodale Behandlungskonzepte einer Schmerzklinik gefragt. Dabei gilt generell: „Je früher, desto besser“.

Details:

1. Allgemeine Therapien

a) Medikamentöse Schmerztherapie:

Bei akuten (plötzlich einsetzenden, heftigen) und subakuten (eher schleichend verlaufenden) Schmerzen können zunächst bzw. vorwiegend peripher wirkende Schmerzmittel (Schmerzmittel, die am Ort der Schmerzentstehung wirken) eingesetzt werden. Insbesondere sind hier sog. nicht steroidale Antirheumatika (= „Rheumamittel“) zu erwähnen, aus dieser Gruppe möglichst langwirkende und magenschonende, zum Beispiel Mobec®. Sehr magenschonend und zudem auch entzündungshemmend sind sog. COX-2 Inhibitoren ((z. B. Parecoxib (Dynastat®) o. Etoricoxib (Arcoxia®)). Muskelrelaxanzien (Mittel zur Muskelentspannung) wie Baclofen (z. B. Lioresal®) können als Ergänzung ebenfalls hilfreich sein. Bei einem mehr anfallsartigen Schmerz können des Weiteren auch Antiepileptika versucht werden (z. B. Carbamazepin, Gabapentin oder Pregabalin).

b) Akupunktur

c) Physikalische Therapie
- z. B.: T.E.N.S., Wärme, Kälte, Massagen, Krankengymnastik,..





2. Weitere Behandlungskonzepte einer Fachklinik

<?  Therapie & Behandlungskonzepte bei Mittelfußschmerzen



Die hier beschriebene Therapie wird in folgenden Kliniken angeboten:
Schmerzklinik Bad Mergentheim


Arm und Beinschmerzen Krankheit   Arm und Beinschmerzen Home

Verwandte Suchbegriffe zu Arm und Beinschmerzen:
Beinschmerzen, Armschmerzen, Brachialgie, Armneuralgie, Armbeschwerden, Beinbeschwerden, Gliederschmerz, Extremitätenschmerz

Autor: Prof. Dr. med. Rolf Leeser
Weitere Information zu Arm- und Beinschmerzen finden Sie unter folgenden verwandten Themen Armschmerzen und Beinschmerz-Formen weitere Themen...

Verwandte Schmerz-Themen von Arm und Beinschmerzen

Arm und Beinschmerzen Top6 Krankheiten

Krankheiten Arm und Beinschmerzen A-Z:

Sponsorenbereich
Anzeige

Anzeige
Aktuelle Gesundheitsnachrichten

Mehr als 3.800 Medikamente ohne Zuzahlung
(16.01.17) Für mehr als 3.800 Arzneimittel müssen gesetzlich Versicherte zurzeit keine Zuzahlung leisten. Der Beitrag zum rezeptpflichtigen Medikament kann entfallen, wenn der Preis mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt, den die Kassen übernehmen. Die Liste enthält Generika ebenso wie patentgeschützte Wirkstoffe.
Artikel lesen...

Präqualifizierung für Hilfsmittelanbieter: Neue Kriterien seit 1. Januar 2017
(13.01.17) Der GKV-Spitzenverband hat seine Empfehlungen zur Präqualifizierung von Hilfsmittelanbietern zum 1. Januar 2017 aktualisiert: Die neue Fassung ergänzt Produktuntergruppen sowie Umgruppierungen und konkretisiert die beruflichen Qualifikationen der fachlichen Leitungen in diversen Versorgungsbereichen. Der Kriterienkatalog wurde um die Anforderungen für die Präqualifizierung von vollstationären Pflegeheimen erweitert. Die aktuellen Empfehlungen und der zugehörige Kriterienkatalog stehen zum Herunterladen bereit.
Artikel lesen...

Anpassung der Festzuschussbeträge beim Zahnersatz zum 1. Januar 2017
(13.01.17) Der Gemeinsame Bundesausschuss hat neue Festzuschussbeträge für Zahnersatz beschlossen, die seit dem 1. Januar gültig sind. Grundlage für die Erhöhung sind die Anpassungen des bundeseinheitlichen Punktwertes für zahnärztliche Leistungen und der Bundesmittelpreise für zahntechnische Leistungen. Die ab 2017 geltenden Festzuschussbeträge stehen zum Herunterladen bereit.
Artikel lesen...

Weiterführende Links



Anzeige